Samstag, 25.10.2008
Letzten Samstag, am 18.10., trafen sich die Baha’i aus Mecklenburg-Vorpommern im Max-Samuel-Haus in Rostock zu ihrer jährlichen Wahlbezirksversammlung. Aufgrund der geringen Anzahl an Baha’i im Nordosten Deutschlands ist unser gesamtes Bundesland in einem Wahlbezirk organisiert. Rund 20 Wähler waren persönlich anwesend.
Die 57 Abgeordneten aus ganz Deutschland kommen Ende April 2009 in Hofheim a.Ts. zusammen, um dort den Nationalen Geistigen Rat zu wählen. Wählbar sind alle Bahai’i ab 21 Jahren. Kandidaten, Wahlempfehlungen oder andere Absprachen gibt es im Baha’i-Wahlrecht nicht. Näheres zur Gemeindeordnung siehe hier.
Abgerundet wurde der Tag durch eine intensive Beratungsrunde über die Belange des Glaubens in Mecklenburg-Vorpommern und viel Geselligkeit.
Hier noch zwei Fotos:


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Verfasst von Bernd
Samstag, 25.10.2008
Am letzten Mittwoch feierten die Greifswalder Baha’i in kleiner Runde ihr Neunzehntagefest. Wir freuten uns über spontanen Besuch eines Baha’i-Ehepaares aus Sachsen, die gerade auf Usedom in Urlaub waren.
Während der Beratung wurde u.a. beschlossen das Geld in unserer lokalen Kasse an den Nationalen Geistigen Rat (NGR) zu überweisen. Der NGR hatte die Freunde in Deutschland kürzlich ermutigt die Erneuerung der Heizungsanlage im europäischen Haus der Andacht in Langenhain bei Frankfurt finanziell zu unterstützen. Die Baha’i in Greifswald überweisen die Spende mit dem Zweckhinweis „für die Heizungsanlage oder zur freien Verwendung“.
Hier noch ein Foto:

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Verfasst von Bernd
Montag, 13.10.2008
Das Thema ist das neunte Prinzip welches von Abdul-Baha in Paris vorgetragen wurde. Es heißt „Die Religion soll sich nicht mit Politik befassen“. Darin erklärt Abdul-Baha, dass das Grundprinzip der Staatsführung die Gerechtigkeit ist und daruf aufbauend eine Ordnung auf den beiden Pfeilern von Belohnung und Bestrafung. Die Aufgabe der Religion im der gegenwärtigen Zustand der Welt ist die Erziehung der Menschen zu Gerechtigkeit, zur Geistigkeit, die Herzensbildung anregen und sich dem Dienst an der Menschheit zu widmen. Ihre Anhänger sollten leuchtende Beispiele sein und sich aus der Tagespolitik raushalten.
Um 19:09 Uhr beginnt unser Sonntagsgespräch am Montag. Ort ist die Wohnung von Familie Bähr, Tel. 894234.
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Verfasst von Bernd
Dienstag, 7.10.2008
Am gestrigen Montag haben wir uns mit dem vierten Prinzip aus Abdu’l-Bahás Ansprachen in Paris beschäftigt: Die Anerkennung der Beziehung zwischen Religion und Wissenschaft. Dieses Prinzip ist sehr umfassend, denn Abdu’l-Bahá hat erklärt, dass die Gebote der einen wahren Religion Gottes in der Vernunft begründet liegen, und alles was von der Vernunft abgelehnt werde, auch von der Religion nicht anerkannt werden dürfe. Religion ohne Wissenschaft führe zu Aberglaube und Wissenschaft ohne Religion zu Materialismus. Beide dürfen und können sich nicht ausschließen, denn die Menschheit gleiche einem Vogel, mit zwei Flügeln, der eine sei Religion, der andere Wissenschaft. Nur wenn der Vogel beide Flügel benutze, kann er fliegen, andernfalls falle er unweigerlich zu Boden.
Was man heutzutage jedoch beobachtet sieht anders aus: Wissenschaftler leugnen Transzendenz und Geistigkeit und reduzieren die Welt auf das sinnlich Wahrnehmbare, auf das Materielle, ohne die Bedürfnisse der Seele zu erkennen. Gläubige verdammen moderne wissenschaftliche Lehren, halten an Dogmen fest, die mit den Naturgesetzen nicht in Einklang gebracht werden können und befolgen leere Zeremonien, die zu keinem geistigen Fortschritt führen werden. Wissenschaftler sollen Glaube als wesentliches Element ihrer Tätigkeit anerkennen und Gläubige müssen alle Glaubensinhalte auf der Waage der Vernunft und der Wissenschaft sorgfältig prüfen und alles verwerfen was überkommen und nicht logisch ist.
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Verfasst von Soheil