Hinscheiden Abdu’l-Bahás

Donnerstag, 27.11.2008
„Mein Name ist ‘Abdu’l-Bahá. Meine Auszeichnung ist ‘Abdu’l-Bahá. Meine Wirklichkeit ist ‘Abdu’l-Bahá. Mein Ruhm ist ‘Abdu’l-Bahá. Unterwerfung unter die Gesegnete Vollkommenheit ist meine köstliche und strahlende Krone und Dienst am ganzen Menschengeschlecht meine immerwährende Religion … Kein anderer Name, kein Titel, keine Erwähnung, keine Empfehlung ist mir eigen, noch will ich sie je zu eigen haben denn nur ‘Abdu’l-Bahá. Das ist mein Wunsch. Das ist meine größte Sehnsucht. Das ist mein ewiges Leben. Das ist meine nie vergehende Ehre!“ 
Am 28. November 1921 ist Abdu’l-Bahá (zu deutsch: Diener der Herrlichkeit), eine Stunde nach Mitternacht in Haifa verstorben. Der älteste Sohn Bahá’u'lláhs und Seiner Frau Navváb wurde am 23. Mai 1844 in Tihrán in Persien unter dem Namen Abbás Effendi geboren. Nachdem sein Vater den Babi-Glauben angenommen hatte und eingekerkert und verbannt wurde, folgte Abdu’l-Bahá Ihm, wurde Sein getreuester Begleiter, Stütze der Famile und sorgte sich um alle Angelegenheiten seines Vaters. Diese Dienstbarkeit seinem Vater gegenüber verstärkte sich nachdem Bahá’u'lláh sich 1863 in Baghdad als der Verheißene aller Religionen für diese Zeit erklärt hatte. Nach Bahá’u'lláhs Hinscheiden, wurde bekannt, dass Er testamentarisch Seinen Sohn Abdu’l-Bahá als autorisierten Ausleger Seiner Sache, als „Größten Ast“, „Gottes Geheimnis“ und „Mittelpunkt des Bundes“ ernannt hatte, und dass Abdu’l-Bahá fortan den Glauben seines Vaters leiten, schützen und verkünden soll. Nach seiner Entlassung aus der türkischen Haft reiste er 1911 – 1913 nach Frankreich, Deutschland, Großbritannien sowie in die Vereinigten Staaten von Amerika, um dort für Frieden, Toleranz und Mitgefühl, sowie für den Abbau von Vorurteilen, von Nationalismus und Kriegstreiberei einzutreten und um den Bahá’i-Glauben zu lehren (siehe Vertiefungsreihe aus dem Buch Ansprachen in Paris). In seinem Testament hat er seinen Enkel Shoghi Effendi als den Hüter der Bahá’i ernannt und die Grundlagen der Gemeindeordnung seines Vaters formuliert.

Andacht heute Nacht

Die Baha’i aus Greifswald treffen sich anlässlich des Gedenkens an das Hinscheiden von Abdu’l-Baha heute Nacht um 0:30 Uhr. Höhepunkt der Andacht ist das Lesen des Gebets der Begegnung um 1:00 Uhr. Gäste sind willkommen. Bitte anmelden unter Tel. 03834/838037.

 


Tag des Bundes

Dienstag, 25.11.2008

Am Mittwoch, den 26.11.2008, um 18:30 Uhr treffen sich die Baha’i in Greifswald zum „Tag des Bundes“, einem Gedenktag im Baha’i-Kalender. Jeder Interessierte ist eingeladen. Ort und Anmeldung bitte telefonisch unter 03834/894234.


Genozid an Bahá’i im Iran nimmt kein Ende

Dienstag, 18.11.2008

Die staatlich verordneten Repressalien gegen die Bahá’i, die im Iran die größte nichtmuslimische Gemeinschaft darstellen, wird unvermindert fortgesetzt. Die iranische Regierung hat sich zum Ziel erklärt, die Bahá’i im Geburtsland ihrer Religion und darüber hinaus auszulöschen, ihre Anhänger gelten als Apostaten, als vom wahren Glauben abgefallene. Den Rest des Beitrags lesen »


Montagsgespräch um 19.19 Uhr

Montag, 17.11.2008

Beim letzten Montagsgespräch haben wird das Thema „Die Kraft des Heiligen Geistes“ besprochen. Es folgt nun die Ansprache Abdu’l-Bahás zu diesem Thema aus dem Buch Ansprachen in Paris:

Die Macht des Heiligen Geistes, durch den allein eine geistige Entfaltung möglich ist

Nur durch den Odem des Heiligen Geistes ist geistige Entfaltung möglich. Wie sehr die materielle Welt sich auch entwickeln und wie prächtig sie sich schmücken mag, so wird sie doch stets leblos bleiben, solange nicht die Seele in ihr ist; denn es ist die Seele, die dem Körper Leben gibt. Der Körper an sich hat keine wirkliche Bedeutung. Ohne die Segnungen des Heiligen Geistes hätte der stoffliche Körper keine Regung. Den Rest des Beitrags lesen »


Geburtstag Bahá’u'lláhs

Mittwoch, 12.11.2008

Am heutigen 12. November feiern die Bahá’i die Geburt Bahá’u'lláhs im Jahre 1817 in Tihrán. Bahá’u'lláh, mit bürgerlichen Namen Mirza Hussayn Ali, wurde als Sohn eines persischen Ministers geboren. Von frühster Kindheit an zeigte Er eine Austrahlung, Weisheit und Ruhe, die Seinen Eltern, und jedem, den Er begegnet ist, auffiel. Zwar hat Er keine wissenschaftliche Bildung genossen, was damals für die Kinder der Adligen und Minister nicht unüblich war, jedoch konnte Er als Jüngling an den theologischen Disputen der Geistlichen teilnehmen und komplizierte Sachfragen einleuchtend und würdevoll erklären. Als Anhänger des Báb hat Er 1863 in der Nähe von Baghdad die Bahá’i-Religion gestiftet und erklärt, dass Er der Verheißene aller Religionen, der Offenbarer, auf den sich die Heiligen Schriften der Menschheit beziehen, ist. Er verkündete die Einheit der Menschheit in ihrer Vielfalt und das Eintreten der Menschheit in die Reifezeit und eine Zeit des Friedens auf der ganzen Erde.

Die Bahá’i in Greifswald feiern den heutigen Tag um 19.00 bei der Familie Bähr Tel. 894234, Besucher sind herzlich Wilkommen.