Ruhi-Kurs 4 beginnt in Greifswald

Donnerstag, 8.01.2009

Am 7. Januar ist in Greifswald der Ruhi-Kurs 4 über die Zwillingsoffenbarer gestartet.

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Hinscheiden Abdu’l-Bahás

Donnerstag, 27.11.2008
„Mein Name ist ‘Abdu’l-Bahá. Meine Auszeichnung ist ‘Abdu’l-Bahá. Meine Wirklichkeit ist ‘Abdu’l-Bahá. Mein Ruhm ist ‘Abdu’l-Bahá. Unterwerfung unter die Gesegnete Vollkommenheit ist meine köstliche und strahlende Krone und Dienst am ganzen Menschengeschlecht meine immerwährende Religion … Kein anderer Name, kein Titel, keine Erwähnung, keine Empfehlung ist mir eigen, noch will ich sie je zu eigen haben denn nur ‘Abdu’l-Bahá. Das ist mein Wunsch. Das ist meine größte Sehnsucht. Das ist mein ewiges Leben. Das ist meine nie vergehende Ehre!“ 
Am 28. November 1921 ist Abdu’l-Bahá (zu deutsch: Diener der Herrlichkeit), eine Stunde nach Mitternacht in Haifa verstorben. Der älteste Sohn Bahá’u'lláhs und Seiner Frau Navváb wurde am 23. Mai 1844 in Tihrán in Persien unter dem Namen Abbás Effendi geboren. Nachdem sein Vater den Babi-Glauben angenommen hatte und eingekerkert und verbannt wurde, folgte Abdu’l-Bahá Ihm, wurde Sein getreuester Begleiter, Stütze der Famile und sorgte sich um alle Angelegenheiten seines Vaters. Diese Dienstbarkeit seinem Vater gegenüber verstärkte sich nachdem Bahá’u'lláh sich 1863 in Baghdad als der Verheißene aller Religionen für diese Zeit erklärt hatte. Nach Bahá’u'lláhs Hinscheiden, wurde bekannt, dass Er testamentarisch Seinen Sohn Abdu’l-Bahá als autorisierten Ausleger Seiner Sache, als „Größten Ast“, „Gottes Geheimnis“ und „Mittelpunkt des Bundes“ ernannt hatte, und dass Abdu’l-Bahá fortan den Glauben seines Vaters leiten, schützen und verkünden soll. Nach seiner Entlassung aus der türkischen Haft reiste er 1911 – 1913 nach Frankreich, Deutschland, Großbritannien sowie in die Vereinigten Staaten von Amerika, um dort für Frieden, Toleranz und Mitgefühl, sowie für den Abbau von Vorurteilen, von Nationalismus und Kriegstreiberei einzutreten und um den Bahá’i-Glauben zu lehren (siehe Vertiefungsreihe aus dem Buch Ansprachen in Paris). In seinem Testament hat er seinen Enkel Shoghi Effendi als den Hüter der Bahá’i ernannt und die Grundlagen der Gemeindeordnung seines Vaters formuliert.

Andacht heute Nacht

Die Baha’i aus Greifswald treffen sich anlässlich des Gedenkens an das Hinscheiden von Abdu’l-Baha heute Nacht um 0:30 Uhr. Höhepunkt der Andacht ist das Lesen des Gebets der Begegnung um 1:00 Uhr. Gäste sind willkommen. Bitte anmelden unter Tel. 03834/838037.

 


Genozid an Bahá’i im Iran nimmt kein Ende

Dienstag, 18.11.2008

Die staatlich verordneten Repressalien gegen die Bahá’i, die im Iran die größte nichtmuslimische Gemeinschaft darstellen, wird unvermindert fortgesetzt. Die iranische Regierung hat sich zum Ziel erklärt, die Bahá’i im Geburtsland ihrer Religion und darüber hinaus auszulöschen, ihre Anhänger gelten als Apostaten, als vom wahren Glauben abgefallene. Den Rest des Beitrags lesen »


Baha’i in Mecklenburg-Vorpommern wählen Abgeordnete

Samstag, 25.10.2008

Letzten Samstag, am 18.10., trafen sich die Baha’i aus Mecklenburg-Vorpommern im Max-Samuel-Haus in Rostock zu ihrer jährlichen Wahlbezirksversammlung. Aufgrund der geringen Anzahl an Baha’i im Nordosten Deutschlands ist unser gesamtes Bundesland in einem Wahlbezirk organisiert. Rund 20 Wähler waren persönlich anwesend.

Die 57 Abgeordneten aus ganz Deutschland kommen Ende April 2009 in Hofheim a.Ts. zusammen, um dort den Nationalen Geistigen Rat zu wählen. Wählbar sind alle Bahai’i ab 21 Jahren. Kandidaten, Wahlempfehlungen oder andere Absprachen gibt es im Baha’i-Wahlrecht nicht. Näheres zur Gemeindeordnung siehe hier.

Abgerundet wurde der Tag durch eine intensive Beratungsrunde über die Belange des Glaubens in Mecklenburg-Vorpommern und viel Geselligkeit.

Hier noch zwei Fotos:


Neunzehntagefest mit Gästen aus Sachsen

Samstag, 25.10.2008

Am letzten Mittwoch feierten die Greifswalder Baha’i in kleiner Runde ihr Neunzehntagefest. Wir freuten uns über spontanen Besuch eines Baha’i-Ehepaares aus Sachsen, die gerade auf Usedom in Urlaub waren.

Während der Beratung wurde u.a. beschlossen das Geld in unserer lokalen Kasse an den Nationalen Geistigen Rat (NGR) zu überweisen. Der NGR hatte die Freunde in Deutschland kürzlich ermutigt die Erneuerung der Heizungsanlage im europäischen Haus der Andacht in Langenhain bei Frankfurt finanziell zu unterstützen. Die Baha’i in Greifswald überweisen die Spende mit dem Zweckhinweis „für die Heizungsanlage oder zur freien Verwendung“.

Hier noch ein Foto:


Die Anerkennung der Beziehung zwischen Religion und Wissenschaft

Dienstag, 7.10.2008

Am gestrigen Montag haben wir uns mit dem vierten Prinzip aus Abdu’l-Bahás Ansprachen in Paris beschäftigt: Die Anerkennung der Beziehung zwischen Religion und Wissenschaft. Dieses Prinzip ist sehr umfassend, denn Abdu’l-Bahá hat erklärt, dass die Gebote der einen wahren Religion Gottes in der Vernunft begründet liegen, und alles was von der Vernunft abgelehnt werde, auch von der Religion nicht anerkannt werden dürfe. Religion ohne Wissenschaft führe zu Aberglaube und Wissenschaft ohne Religion zu Materialismus. Beide dürfen und können sich nicht ausschließen, denn die Menschheit gleiche einem Vogel, mit zwei Flügeln, der eine sei Religion, der andere Wissenschaft. Nur wenn der Vogel beide Flügel benutze, kann er fliegen, andernfalls falle er unweigerlich zu Boden.

Was man heutzutage jedoch beobachtet sieht anders aus: Wissenschaftler leugnen Transzendenz und Geistigkeit und reduzieren die Welt auf das sinnlich Wahrnehmbare, auf das Materielle, ohne die Bedürfnisse der Seele zu erkennen. Gläubige verdammen moderne wissenschaftliche Lehren, halten an Dogmen fest, die mit den Naturgesetzen nicht in Einklang gebracht werden können und befolgen leere Zeremonien, die zu keinem geistigen Fortschritt führen werden. Wissenschaftler sollen Glaube als wesentliches Element ihrer Tätigkeit anerkennen und Gläubige müssen alle Glaubensinhalte auf der Waage der Vernunft und der Wissenschaft sorgfältig prüfen und alles verwerfen was überkommen und nicht logisch ist.


Das Sonntag Gespräch am Montag: Abbau von Vorurteilen

Montag, 8.09.2008

Am Montag, dem 1.9.2008 trafen wir uns um über das fünfte Prinzip „Die Aufhebung der Vorurteile“ von Abdu’l–Baha zu beraten. Eingestiegen sind wir in die Beratungsrunde mit den Versen Gottes zum 1. September. Im Anschluss daran bekam jeder Zeit sich zum Tagesthema Gedanken zu machen. Dafür wurden leere Karten verteilt, wobei auf der einen Seite die Frage in den Raum gestellt: Was verbindest du mit dem Thema? und auf der anderen: Welche Vorurteile hast du selber? Nach der Zeit des in sich Gehens wurde eine Beratungsrunde zur ersten Frage eröffnet. Dabei mussten wir feststellen, dass eine gemeinsame Definition für das Wort „Vorurteile“ die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis bildete. Fragen traten auf, wie: Was sind Urteile, Ahnungen und Vermutungen? Nachdem wir uns diesem angenähert hatten, zeigte sich immer wieder im Verlaufe der Beratung, dass kaum eine Mensch vorurteilsfrei ist. Letztendlich wurde uns bewusst, dass das Wissen über seine eigenen Vorurteile gegenüber dem Unbekannten sowie bestimmten Menschen, Religionen, Politik uns einen Schritt näher bringt vorurteilsfreier miteinander umzugehen. (C.R.)