Am 7. Januar ist in Greifswald der Ruhi-Kurs 4 über die Zwillingsoffenbarer gestartet.
Hinscheiden Abdu’l-Bahás
Donnerstag, 27.11.2008
Andacht heute Nacht
Die Baha’i aus Greifswald treffen sich anlässlich des Gedenkens an das Hinscheiden von Abdu’l-Baha heute Nacht um 0:30 Uhr. Höhepunkt der Andacht ist das Lesen des Gebets der Begegnung um 1:00 Uhr. Gäste sind willkommen. Bitte anmelden unter Tel. 03834/838037.
Genozid an Bahá’i im Iran nimmt kein Ende
Dienstag, 18.11.2008Die staatlich verordneten Repressalien gegen die Bahá’i, die im Iran die größte nichtmuslimische Gemeinschaft darstellen, wird unvermindert fortgesetzt. Die iranische Regierung hat sich zum Ziel erklärt, die Bahá’i im Geburtsland ihrer Religion und darüber hinaus auszulöschen, ihre Anhänger gelten als Apostaten, als vom wahren Glauben abgefallene. Den Rest des Beitrags lesen »
Baha’i in Mecklenburg-Vorpommern wählen Abgeordnete
Samstag, 25.10.2008Letzten Samstag, am 18.10., trafen sich die Baha’i aus Mecklenburg-Vorpommern im Max-Samuel-Haus in Rostock zu ihrer jährlichen Wahlbezirksversammlung. Aufgrund der geringen Anzahl an Baha’i im Nordosten Deutschlands ist unser gesamtes Bundesland in einem Wahlbezirk organisiert. Rund 20 Wähler waren persönlich anwesend.
Die 57 Abgeordneten aus ganz Deutschland kommen Ende April 2009 in Hofheim a.Ts. zusammen, um dort den Nationalen Geistigen Rat zu wählen. Wählbar sind alle Bahai’i ab 21 Jahren. Kandidaten, Wahlempfehlungen oder andere Absprachen gibt es im Baha’i-Wahlrecht nicht. Näheres zur Gemeindeordnung siehe hier.
Abgerundet wurde der Tag durch eine intensive Beratungsrunde über die Belange des Glaubens in Mecklenburg-Vorpommern und viel Geselligkeit.
Hier noch zwei Fotos:
Neunzehntagefest mit Gästen aus Sachsen
Samstag, 25.10.2008Am letzten Mittwoch feierten die Greifswalder Baha’i in kleiner Runde ihr Neunzehntagefest. Wir freuten uns über spontanen Besuch eines Baha’i-Ehepaares aus Sachsen, die gerade auf Usedom in Urlaub waren.
Während der Beratung wurde u.a. beschlossen das Geld in unserer lokalen Kasse an den Nationalen Geistigen Rat (NGR) zu überweisen. Der NGR hatte die Freunde in Deutschland kürzlich ermutigt die Erneuerung der Heizungsanlage im europäischen Haus der Andacht in Langenhain bei Frankfurt finanziell zu unterstützen. Die Baha’i in Greifswald überweisen die Spende mit dem Zweckhinweis „für die Heizungsanlage oder zur freien Verwendung“.
Hier noch ein Foto:
Die Anerkennung der Beziehung zwischen Religion und Wissenschaft
Dienstag, 7.10.2008Am gestrigen Montag haben wir uns mit dem vierten Prinzip aus Abdu’l-Bahás Ansprachen in Paris beschäftigt: Die Anerkennung der Beziehung zwischen Religion und Wissenschaft. Dieses Prinzip ist sehr umfassend, denn Abdu’l-Bahá hat erklärt, dass die Gebote der einen wahren Religion Gottes in der Vernunft begründet liegen, und alles was von der Vernunft abgelehnt werde, auch von der Religion nicht anerkannt werden dürfe. Religion ohne Wissenschaft führe zu Aberglaube und Wissenschaft ohne Religion zu Materialismus. Beide dürfen und können sich nicht ausschließen, denn die Menschheit gleiche einem Vogel, mit zwei Flügeln, der eine sei Religion, der andere Wissenschaft. Nur wenn der Vogel beide Flügel benutze, kann er fliegen, andernfalls falle er unweigerlich zu Boden.
Was man heutzutage jedoch beobachtet sieht anders aus: Wissenschaftler leugnen Transzendenz und Geistigkeit und reduzieren die Welt auf das sinnlich Wahrnehmbare, auf das Materielle, ohne die Bedürfnisse der Seele zu erkennen. Gläubige verdammen moderne wissenschaftliche Lehren, halten an Dogmen fest, die mit den Naturgesetzen nicht in Einklang gebracht werden können und befolgen leere Zeremonien, die zu keinem geistigen Fortschritt führen werden. Wissenschaftler sollen Glaube als wesentliches Element ihrer Tätigkeit anerkennen und Gläubige müssen alle Glaubensinhalte auf der Waage der Vernunft und der Wissenschaft sorgfältig prüfen und alles verwerfen was überkommen und nicht logisch ist.
Das Sonntag Gespräch am Montag: Abbau von Vorurteilen
Montag, 8.09.2008Am Montag, dem 1.9.2008 trafen wir uns um über das fünfte Prinzip „Die Aufhebung der Vorurteile“ von Abdu’l–Baha zu beraten. Eingestiegen sind wir in die Beratungsrunde mit den Versen Gottes zum 1. September. Im Anschluss daran bekam jeder Zeit sich zum Tagesthema Gedanken zu machen. Dafür wurden leere Karten verteilt, wobei auf der einen Seite die Frage in den Raum gestellt: Was verbindest du mit dem Thema? und auf der anderen: Welche Vorurteile hast du selber? Nach der Zeit des in sich Gehens wurde eine Beratungsrunde zur ersten Frage eröffnet. Dabei mussten wir feststellen, dass eine gemeinsame Definition für das Wort „Vorurteile“ die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis bildete. Fragen traten auf, wie: Was sind Urteile, Ahnungen und Vermutungen? Nachdem wir uns diesem angenähert hatten, zeigte sich immer wieder im Verlaufe der Beratung, dass kaum eine Mensch vorurteilsfrei ist. Letztendlich wurde uns bewusst, dass das Wissen über seine eigenen Vorurteile gegenüber dem Unbekannten sowie bestimmten Menschen, Religionen, Politik uns einen Schritt näher bringt vorurteilsfreier miteinander umzugehen. (C.R.)
Verfasst von Soheil
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