Friedensnobelpreisträgerinnen verlangen Freilassung

Donnerstag, 3.07.2008

Sechs Friedensnobelpreisträgerinnen fordern in einem offenen Brief an die iranische Führung die Freilassung von sieben Baha’i-Repräsentanten. Dies berichtet die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe (3. Juli). Zu den Unterzeichnerinnnen gehören neben der iranischen Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi (2003) auch Rigoberta Menchu, Jody Williams, Betty Williams, Mairead Corrigan Maguire und Wangari Muta Maathai.


Zur Unterdrückung der Baha’i im Iran: Closed Doors

Donnerstag, 3.07.2008

Heute haben wir einen neuen Link unter der Kategorie „Bahai im WWW“ hinzugefügt. Closed Doors stellt in sieben Kapiteln die systematische,  jahrelange Verweigerung des Rechtes auf Hochschulbildung für die Baha’i durch die iranische Regierung dar.

Unrechtmäßige Verhaftungen

Am 22.06.2008 präsentierte die Gesellschaft für bedrohte Völker einen 47-seitigen Menschenrechtsreport zur Lage der Baha’i im Iran.

Am 14. Mai 2008 wurden sechs Bahá’í im Iran festgenommen und in das im Norden Teherans liegende Evin-Gefängnis gebracht. Die sechs Bahá’í, deren Häuser stundenlang durchsucht wurden, sind Mitglieder der nationalen Koordinierungsgruppe, einer Art „Notverwaltung“ der Bahá’í im Iran. Die Baha’i dürfen ihren Glauben im Iran nicht frei ausüben.

Die Baha’i-Gruppe Greifswald machte auf diesen traurigen Vorfall mit einem Rundbrief vom 20.05.08 an Abgeordnete, religiöse Gemeinschaften und Presse in Greifswald aufmerksam.