Freitag, 11.09.2009
Aus einem Brief Shoghi Effendis vom 11. März 1936:
„Wie klar, wie prophetisch müssen im Lichte der jüngsten internationalen Entwicklungen die Worte klingen, die Bahá’u'lláh geäußert hat: »Seid einig, o Schar der Herrscher dieser Welt, denn dadurch wird der Sturm des Haders unter euch gestillt, und eure Völker finden Ruhe. Sollte einer von euch gegen einen anderen die Waffen ergreifen, so erhebt euch alle gegen ihn, denn dies ist nichts als offenbare Gerechtigkeit.« »Die Zeit muss kommen«, schreibt Er in Voraussicht der tastenden Bemühungen, die jetzt angestellt werden, »da die gebieterische Notwendigkeit für die Abhaltung einer ausgedehnten, allumfassenden Versammlung der Menschen weltweit erkannt wird. Die Herrscher und Könige der Erde müssen ihr unbedingt beiwohnen, an ihren Beratungen teilnehmen und solche Mittel und Wege erörtern, die den Grund zum Größten Weltfrieden unter den Menschen legen … Sollte ein König die Waffen gegen einen anderen ergreifen, so müssen sich alle vereint erheben und ihn daran hindern.«“
Aus einer Erläuterung ‘Abdu’l-Bahás zu diesem Thema
„Dieses erhabene und edle Unterfangen – der wahre Quell des Friedens und Wohlergehens für alle Welt – sollte allen, die auf Erden wohnen, heilig sein. Alle Kräfte der Menschheit müssen frei gemacht werden, um die Dauer und den Bestand dieses größten aller Bündnisse zu sichern. In diesem allumfassenden Vertrag sollten die Grenzen jedes einzelnen Landes deutlich festgelegt, die Grundsätze, die den Beziehungen der Regierungen untereinander zugrunde liegen, klar verzeichnet und alle internationalen Vereinbarungen und Verpflichtungen bekräftigt werden. In gleicher Weise sollte der Umfang der Rüstungen für jede Regierung genauestens umgrenzt werden, denn wenn die Zunahme der Kriegsvorbereitungen und Truppenstärken in irgendeinem Land gestattet würde, so würde dadurch das Misstrauen anderer geweckt werden. Die Hauptgrundlage dieses feierlichen Vertrages sollte so festgelegt werden, dass bei späterer Verletzung einer Bestimmung durch eine Regierung sich alle Regierungen der Erde erheben, um jene wieder zu voller Unterwerfung unter den Vertrag zu bringen, nein, die gesamte Menschheit sollte sich entschließen, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln jene Regierung zu stürzen.“
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Verfasst von Soheil
Donnerstag, 28.05.2009
Zur Stunde des Sonnenaufgangs des 29. Mai 1892, in Seinem 75. Lebensjahr und nach nahezu 40-jähriger göttlicher Offenbarung sowie Verbannung durch persische und osmanische Machthaber ist der Geist Bahá’u'lláhs in einem Landhaus in Bahjí von dieser Welt erlöst worden. Zwanzig Tage zuvor, am 8. Mai zog Er sich ein leichtes Fieber zu, welches nach kurzer Genesung stärker wiederkehrte. Sein Zustand verschlechterte sich zunehmends und Er verschied in der Nacht zum 29. Mai.
Die Nachricht Seines Hinscheidens wurde dem Sultán unverzüglich per Telegramm übermittelt. Die Botschaft begann mit den Worten: „Die Sonne Bahás ist untergegangen“ und informiert den Sultán über die Pläne, die heiligen Überreste bei dem Landhaus zu bestatten. Ein kleiner Raum im Haus genau westlich des Landhauses wurde auserwählt, und kurz nach Sonnenuntergang am Tage Seines Hinscheidens wurde Sein Leib zur Ruhe gelegt. Die Qiblih (Gebetsrichtung) des Volkes Bahás war nun an dieser heiligen Stätte begründet.
[...]Eine ganze Woche lang kam eine große Zahl Trauernder, arme und reiche gleichermaßen, um der Familie Bahá’u'lláhs ihr Mitgefühl auszudrücken. Bedeutende Persönlichkeiten aus allen Teilen der Gesellschaft, Moslems, Christen und Juden, Dichter, Kleriker und Regierungsbeamte vereinigten sich in der Trauer über den Verlust und im Lobpreis Seiner Tugenden und Seiner Größe. Viele bezeugten schriftlich ihre Verehrung. Ähnliche Schreiben kamen aus den Städten der ganzen Region. Sie alle wurden ‘Abdu’l-Bahá überreicht, der jetzt die Sache Bahá’u'lláhs vertrat.
In Seinem Testament, welches als „Buch des Bundes“ bekannt wurde, hat Bahá’u'lláh als letztes gewichtiges Zeugnis Seinen Sohn ‘Abdu’l-Bahá als denjenigen ernannt, den alle Gläubigen folgen sollen. ‘Abu’l-Bahás ist der Mittelpunkt des Bundes Bahá’u'lláhs, eines Bundes, welches die Einheit der Gemeinde sicherstellt und einmalig in der Religionsgeschichte ist.
Das Hinscheiden Bahá’u'lláhs ist in der weltweiten Bahá’i-Gemeinde ein arbeitsfreier Tag.
Die Bahá’i in Greifswald gedenken diesen heiligen Tag in der Nacht zum 29. Mai um 3.00 in der Baustraße 1 Telefon: 03834/764915. Intressenten und Freunde sind herzlich eingeladen.
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Verfasst von Soheil
Donnerstag, 11.09.2008
von Bernd
Am kommenden Montag (15.9.) findet der nächste Gesprächskreis statt. Wir beginnen um 19:00. Das Thema ist „Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz„, eines der von Abdu’l-Baha vorgetragenen Prinzipien der Baha’i-Religion.
Jeder ist herzlich eingeladen. Weitere Informationen erhalten Sie mit einer E-Mail an <greifswalder.bahai(at)gmx.de> oder telefonisch unter 03834/894234.
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Verfasst von Bernd
Dienstag, 5.08.2008
von Soheil
Der zweite Abend unserer Vertiefungsreihe über die Prinzipien der Bahá’i-Religion, wie sie von Abdu’l-Bahá in den Ansprachen aus Paris erläutert wurden, befasste sich mit dem Thema Einheit der Menschheit. Die Einheit der Menschheit resultiert aus der Tatsache, dass der Schöpfer eins ist und somit seine Schöpfung auch eins ist. Alle Menschen empfangen täglich Gottes Gnadengaben, so wie in einem Garten alle Pflanzen von der selben Sonne bestrahlt werden, von den selben Wolken Regen empfangen und auf der selben Erde wachsen.
Alle Unterscheidungen, die die Menschen benutzen, um sich von anderen Rassen, Kulturen, Nationen oder Lebensweisen abzugrenzen, sind nicht göttlichen Ursprungs sondern durch Menschen erdacht. Gott zieht keine Kultur einer anderen vor. In seinen Augen sind wir alle gleichwertig. Diese Einheit soll jedoch nicht mit Gleichmacherei verwechselt werden, denn so wie in einem Akkord verschiedene Töne zusammen erklingen und eine Harmonie bilden, sollen auch die Kulturen ihre Mannigfaltigkeit behalten und miteinander leben.
Schließlich ist die Einheit der Menschheit mit dem Kommen Bahá’u'lláhs in greifbare Nähe gerückt. In diesen wundersamen Jahrhunderten hat die Menschheit die Mittel der Kommunkation, der Reise und des Handels entwickelt, die zu einer Globalisierung in allen Bereichen des Lebens, etwa Politik, Religion, Wirtschaft, Bildung und der Menschenrechte, führen.
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Verfasst von Soheil
Sonntag, 3.08.2008
von Bernd
Gestern abend fand unser Gesprächskreis zum Thema „Suche nach Wahrheit“ statt. Zwei kleine Fotos vom Treffen in der Hans-Fallada-Straße 17:


Im folgenden das leicht bearbeitete Manuskript meines einleitenden 20-minütigen Vortrages.
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Verfasst von Bernd