Sonntag, 18.01.2009
Morgen abend, Montag (19.1.), geht es wie angekündigt um das „Wohlergehen der Menschheit“. Wir wollen dieses Thema nicht nur aus globaler Sicht beleuchten. Die Frage ist: Was hat das Wohl der gesamten Menschheit mit unserem persönlichen Leben vor Ort zu tun? Besonders in den Zeiten der Finanzkrise finden sich hier viele Anknüpfungspunkte. Wir beginnen um 19:09 Uhr.
Aus der Schrift „Das Wohlergehen der Menschheit„:
Da die gesamte Menschheit eins und unteilbar ist, ist jedes ihrer Mitglieder in die Welt als ein dem Ganzen anvertrautes Pfand hineingeboren. Diese Treuhänderschaft bildet die geistige Grundlage für die meisten anderen Rechte – hauptsächlich wirtschaftliche und soziale – , die die Einrichtungen der Vereinten Nationen in entsprechender Weise zu definieren suchen. Die Sicherheit der Familie und des Heimes, der Anspruch auf Besitz und das Recht auf Privatsphäre sind alle in einer solchen Treuhänderschaft inbegriffen. Die Verpflichtung der Gesellschaft umfaßt auch die Bereitstellung von Arbeit, die geistige und körperliche Gesundheitsvorsorge, soziale Sicherheit, gerechte Löhne, Ruhe und Erholung, und eine Reihe anderer vernünftiger Erwartungen von Seiten der einzelnen Mitglieder der Gesellschaft.
„Das Wohlergehen der Menschheit“ wurde 1995 von der Internationalen Bahai-Gemeinde (BIC) veröffentlicht.
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Verfasst von Bernd
Montag, 5.01.2009
Angesichts der traurigen Nachrichten vom Krieg im Gazastreifen möchten wir ein Gebet für die Menschheit von Abdu’l-Baha auf dem Blog veröffentlichen und jeden ermutigen, es zu sprechen. Die Menscheit ist nur eine und Frieden ist immer erreichbar, wenn er auch noch so fern erscheint. Dies ist die Botschaft und der Geist dieses Gebetes.
O Du gütiger Herr! Du hast die ganze Menschheit aus dem gleichen Stamm erschaffen. Du hast bestimmt, daß alle der gleichen Familie angehören. In Deiner heiligen Gegenwart sind alle Deine Diener, die ganze Menschheit findet Schutz in Deinem Heiligtum. Alle sind um Deinen Gabentisch versammelt; alle sind erleuchtet vom Lichte Deiner Vorsehung.
O Gott! Du bist gütig zu allen, Du sorgst für alle, Du beschützest alle, Du verleihst allen Leben. Du hast einen jeden mit Gaben und Fähigkeiten ausgestattet, und alle sind in das Meer Deines Erbarmens getaucht.
O Du gütiger Herr! Vereinige alle. Gib, daß die Religionen in Einklang kommen und vereinige die Völker, auf daß sie einander ansehen wie eine Familie und die ganze Erde wie eine Heimat. O daß sie doch in vollkommener Harmonie zusammenlebten!
O Gott! Erhebe das Banner der Einheit der Menschheit.
O Gott! Errichte den Größten Frieden.
Schmiede Du, o Gott, die Herzen zusammen.
O Du gütiger Vater, Gott! Erfreue unsere Herzen durch den Duft Deiner Liebe. Erhelle unsere Augen durch das Licht Deiner Führung. Erquicke unsere Ohren mit dem Wohlklang Deines Wortes und beschütze uns alle in der Feste Deiner Vorsehung.
Du bist der Mächtige und der Kraftvolle, Du bist der Vergebende und Du bist der, welcher die Mängel der ganzen Menschheit übersieht.
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Verfasst von gerhard73
Samstag, 27.12.2008
Unser Gesprächsthema an den Montagabenden im Januar 2009 ist: „Das Wohlergehen der Menscheit“ .
Aus der Textvorlage: …Diese beispiellose Wirtschaftskrise und der durch sie mit verursachte soziale Zusammenbruch sind ein Zeichen für den folgensschweren Irrtum in der Auffassung über das wahre Wesen des Menschen.
…Die Antwort der Menschen dieser Welt auf die schreienden Bedürfnisse unserer Zeit ist ein Widerhall des vor mehr als hundert Jahren von Baha’u'llá erhobenen Rufes: „Befasst euch gründlich mit den Nöten der Zeit, in der ihr lebt, und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf ihre Bedürfnisse und Forderungen“.
Die Gesprächsabende sind weiterhin bei Ehepaar Gerhard und Gisela Bähr in Greifswald in der Hans-Fallada-Strasse 17, montags 19.09 Uhr. Sie sind herzlichst eingeladen. Gerhard und Gisela Bähr
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Verfasst von gerhard73
Dienstag, 5.08.2008
von Soheil
Der zweite Abend unserer Vertiefungsreihe über die Prinzipien der Bahá’i-Religion, wie sie von Abdu’l-Bahá in den Ansprachen aus Paris erläutert wurden, befasste sich mit dem Thema Einheit der Menschheit. Die Einheit der Menschheit resultiert aus der Tatsache, dass der Schöpfer eins ist und somit seine Schöpfung auch eins ist. Alle Menschen empfangen täglich Gottes Gnadengaben, so wie in einem Garten alle Pflanzen von der selben Sonne bestrahlt werden, von den selben Wolken Regen empfangen und auf der selben Erde wachsen.
Alle Unterscheidungen, die die Menschen benutzen, um sich von anderen Rassen, Kulturen, Nationen oder Lebensweisen abzugrenzen, sind nicht göttlichen Ursprungs sondern durch Menschen erdacht. Gott zieht keine Kultur einer anderen vor. In seinen Augen sind wir alle gleichwertig. Diese Einheit soll jedoch nicht mit Gleichmacherei verwechselt werden, denn so wie in einem Akkord verschiedene Töne zusammen erklingen und eine Harmonie bilden, sollen auch die Kulturen ihre Mannigfaltigkeit behalten und miteinander leben.
Schließlich ist die Einheit der Menschheit mit dem Kommen Bahá’u'lláhs in greifbare Nähe gerückt. In diesen wundersamen Jahrhunderten hat die Menschheit die Mittel der Kommunkation, der Reise und des Handels entwickelt, die zu einer Globalisierung in allen Bereichen des Lebens, etwa Politik, Religion, Wirtschaft, Bildung und der Menschenrechte, führen.
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Berichte, Über die Baha'i-Lehre | Mit Tag(s) versehen: bahai-prinzipien, gesprächskreis, Greifswald, Menschheit |
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Verfasst von Soheil